Wir sehen die Kinder als Mittelpunkt unserer Arbeit. Um ihnen auf ihrem Entwicklungs- und Bildungsweg die besten Grundlagen zu bieten, schaffen wir eine Atmosphäre zum Wohlfühlen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt und ihnen ein Umfeld bietet, das zum Lernen, Experimentieren und Bewegen einlädt. Dabei steht die Förderung der kindlichen Kompetenzen im Einklang mit der Umsetzung des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes an vorderster Stelle.Wir sehen die Kinder als Mittelpunkt unserer Arbeit. Um ihnen auf ihrem Entwicklungs- und Bildungsweg die besten Grundlagen zu bieten, schaffen wir eine Atmosphäre zum Wohlfühlen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt und ihnen ein Umfeld bietet, das zum Lernen, Experimentieren und Bewegen einlädt. Dabei steht die Förderung der kindlichen Kompetenzen im Einklang mit der Umsetzung des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes an vorderster Stelle.In unserer Arbeit orientieren wir uns an

  • dem situationsorientierten Ansatz,
  • der Lehre von Maria Montessori,
  • der Krippenpädagogik von Emmi Pikler,

Wir bieten einen geregelten Tagesablauf mit festen Strukturen für die Kinder. Die Inhalte werden weitgehend gemeinsam mit den Kindern erarbeitet. Wir lassen dabei viel Zeit und Raum, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, über ihr Tun (Spielen, Bewegen, Experimentieren) ihre Kompetenzen zu stärken.Die Erzieherinnen begleiten die Kinder durch den Tag, stehen hinter ihnen, motivieren sie und können durch gezielte Beobachtung die entsprechenden Angebote zur Förderung ihrer persönlichen Fähigkeiten machen. Einer unserer Schwerpunkte dabei ist die Vermittlung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundverständnisses.Der Erwerb der sozialen Kompetenzen wird im Gruppengeschehen speziell gefördert durch das gemeinsame Erstellen von Regeln und Grenzen und deren Anerkennung im Alltag.Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, den Kindern eine niederlagenlose Konfliktfähigkeit zu vermitteln, die Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und die Kinder zu ermutigen Eigenverantwortung zu übernehmen.

Beobachtung und Dokumentation in Krippe und Kindergarten
  • Die Dokumentation zeigt die Lernentwicklung eines Kindes auf
  • Sie ist eine Bewusstmachung des bereits Gelernten
  • Sie fördert das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen
  • Sie stärkt die Autonomie und die Identitätsentwicklung
  • Sie fördert das Verantwortungsgefühl
  • Sie macht Kindern, Eltern und Erziehern Freude

Die Portfolios enthalten erste selbstgemalte Bilder und Schreibversuche, Fotos von Aktionen oder „Meilensteinen“ der Entwicklung, Lernsituationen und Lerngeschichten, sowie vorgefertigte Formulare, welche ausgemalt und ergänzt werden können. Kurzinterviewbögen „das mag ich ganz besonders“ oder „das kann ich gut“ werden in regelmäßigen Abständen erstellt.Das Kind entscheidet selbst, was es als wertvoll und wichtig empfindet und in die Mappe eingeheftet werden soll.Diese Portfolios sind für Ihre Kinder immer zugänglich. Allein Ihr Kind entscheidet, wem es diesen Ordner zeigen möchte.

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Partizipation und Beschwerderecht

Im bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen ist die Mitwirkung der Kinder am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen vorgesehen.„Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden…“(Art.12 UN-Kinderrechtskonvention, § 8 Abs.1 SGB VIII, Art.10 Abs.2 BayKiBiG)Auch ein Recht auf Beschwerde (§45 SGB VIII) soll den Kindern eingeräumt werden.In unserer Einrichtung setzen wir dies um in Form von:

  • regelmäßigen Kinderkonferenzen, in denen mit den Kindern Regeln erarbeitet, Projekte ausgewählt und geplant, Tagesabläufe gestaltet und z.B. Ausflüge ausgesucht werden.
  • gemeinsamer Gestaltung des Kinderhauses und des Gartens,
  • Reflexionen des Tagesgeschehens,
  • Einzelgespräche mit einer Erzieherin über Beschwerden oder persönliche Angelegenheiten,
  • Freispiel oder Freiarbeit bei freier Auswahl der Materialien und möglichen Räume,- freie Wahl der Spielpartner,- freie Wahl der Bezugsperson.

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung


Der § 8a SGB VIII, Abs.4 sieht vor, dass in Einrichtungen zur Bildung und Erziehung von Kindern gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung eines von ihnen zu betreuenden Kindes von den Fachkräften wahrgenommen und unter Hinzuziehung einer erfahrenen Fachkraft das Gefährdungsrisiko eingeschätzt wird.Dies umfasst sowohl die körperliche und seelische Vernachlässigung, die körperliche und seelische Misshandlung als auch die sexuelle Gewalt.
In unserer Einrichtung werden gewichtige Anhaltspunkte dokumentiert, der Leitung zur Kenntnis gebracht, der soziale Dienst des Landkreises kontaktiert und eine erfahrene Fachkraft hinzugezogen. Sofern der Schutz des Kindes nicht gefährdet wird, werden die Erziehungsberechtigten mit einbezogen. Sollte die Gefährdung nicht abgewendet werden können, wird das zuständige Jugendamt hinzugezogen.
Bei einer starken Entwicklungsverzögerung oder drohender oder bestehender Behinderung werden die Eltern von uns informiert und mit ihnen das weitere Vorgehen abgestimmt. Es wird auf die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Hilfen hingewirkt. Die Förderung der spezifischen Bedürfnisse des Kindes stehen hier im Vordergrund.

Erziehungspartnerschaft

Die wechselseitigen Beziehungen machen Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule zu Partnern in gemeinsamer Verantwortung. Jeder dieser Bildungsorte hat seine Stärken und Grenzen. Wenn sich alle Beteiligten zusammentun und das Kind in seinem Bildungsprozess  begleiten, sich aufeinander beziehen und abstimmen, wirkt sich dies positiv auf die Entwicklung des Kindes aus.

Formen der Elternarbeit

Der Elternbeirat  setzt sich aus einem Beirat und einem Vertreter pro Gruppe zusammen und wird zu Beginn des Betreuungsjahres von den Eltern gewählt. Er vertritt die Belange der Eltern in Bezug auf das Kinderhaus. Mit ihm zusammen werden die Ferienzeiten und Schließtage für das kommende Jahr festgelegt. Feste und größere Ausflüge werden mit ihm zusammen geplant und durchgeführt. Er organisiert dabei die Mithilfe der Eltern.Gesetzliche Regelungen zum Elternbeirat finden Sie in Art.14 BayKiBiG.

Das Anmeldegespräch

wird mit der Leiterin durchgeführt. Hier erhalten Sie Informationen über das Kinderhaus und das pädagogische Profil. Bei einem Rundgang lernen Sie das Haus kennen und erhalten zum Abschuss einen Anmeldebogen

Das Erstgespräch

führt ein/e päd. Mitarbeiter/in der Gruppe, in die Ihr Kind kommen wird. Er/Sie geht mit Ihnen den ausgefüllten Anmeldebogen durch und nimmt alle weiteren Informationen Ihr Kind betreffend entgegen. Er/Sie informiert Sie auch über die entsprechenden Eingewöhnungsregeln oder die Übergangsunterstützung.

Entwicklungsgespräche

Regelmäßig finden persönliche Entwicklungsgespräche statt. Hier werden unsere Beobachtungen zur individuellen Entwicklung Ihres Kindes mit der/dem jeweiligen Erzieher/in besprochen und mit Ihren eigenen Erfahrungen verglichen.

Tür- und Angelgespräche

Wichtige Informationen, die Ihr Kind betreffen, wie zum Beispiel Vorkommnisse, die es beschäftigen (es hat Streit mit Freunden gegeben, es hat sich eine Verletzung zugezogen oder auch nur schlecht geschlafen) sowie Informationen unsererseits, was sich Außergewöhnliches am Tage ereignet hat, können hier in kurzen Gesprächen ausgetauscht werden. Für weiterreichende Gespräche können hierbei Termine vereinbart werden.


Elternabende

werden in den jeweiligen Gruppen durchgeführt, um Gruppeninterna und Kinderhausangelegenheiten besprechen zu können. Teilweise werden sie gruppenübergreifend durchgeführt.1x jährlich findet eine krippeninterne Informationsveranstaltung zur Sauberkeitsentwicklung statt.1x jährlich findet ein Themenelternabend statt.

Hospitationen

Sie können die Gruppe ihres Kindes an einem Vor- oder Nachmittag besuchen, um das Leben im Kinderhaus kennenzulernen. Gerne vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen. Um die Eingewöhnung neuer Kinder nicht zu beeinträchtigen, liegen diese Hospitationstermine außerhalb dieser Zeit.

Informationsnachmittag

Wir bieten jährlich einen Informationsnachmittag an, an dem Sie sich umfassend über unsere Einrichtung informieren können. Sie können dabei mit Ihren Kindern die einzelnen Gruppen und deren Mitarbeiter kennenlernen.

Bildungspartnerschaft

Wir begrüßen jede Beteiligung von Eltern an unseren Projekten. Vielleicht können Sie uns auf Grund Ihres Berufes oder anderer Fähigkeiten fachlich kompetent, als Experte, unterstützen.